31. Januar 2026 | Volleyball

Speckmäuse-Team 4/2 zeigt zwei Gesichter und holt wichtige Punkte gegen den Abstieg

Am Sonntag, den 25. Januar 2026, gastierten die 4/2-Speckmäuse in der Leutenbacher Halle „Ob den Gärten“. Die Vorzeichen waren hier jedoch alles andere als komfortabel: Vor allem Verletzungssorgen machen jeden Spieltag personell zu einer schwierigen Angelegenheit für Team-Chef Mario – umso wertvoller die Unterstützung aus dem 3/3-Kader, die dem Team Stabilität verlieh und neue Optionen eröffnete. Von Beginn an lag eine gute Energie in der Halle; man spürte, dass hier etwas zu holen war.

In der ersten Partie schlug die TSG Backnang den TSV Weiler z. Stein klar mit 2:0.

Backnang agierte zielstrebig und sauber, während Weiler unter den eigenen Möglichkeiten blieb. Für die Speckmäuse als Schiedsgericht war es die perfekte Gelegenheit, Aufschlagzonen, Annahmetrends und Blockausrichtung beider Gegner zu studieren – Notizen, die sich später auszahlen sollten.

Nach kurzer Pause folgte dann der erste Auftritt der Speckmäuse – und was für einer. Trotz der Anfangsschwierigkeiten – 0:6 stand es nach wenigen Ballwechseln – spürte man keinen Grund zur Hektik. Der TSV agierte clever im Läufersystem, fand das Tempo im Zuspiel, erhöhte den Aufschlagdruck und zwang Backnang zu Fehlern. Die Annahme stabilisierte sich, der Block griff immer wieder erfolgreich zu – Punkt für Punkt wurde der Rückstand in eine Führung umgemünzt, bis der Satz mit 25:19 gedreht war.

Im zweiten Durchgang blieb Nellmersbach fokussiert und variabel. Die neuen Laufwege eröffneten Optionen über die Mitte und die langen Diagonalen; Backnang fand kaum Entlastung. 25:21 – 2:0, und das Gefühl: Heute ist richtig was drin.

Nach erneuter halbstündiger Pause und Auswechselungen auf zwei Positionen bei Nellmersbach begann die dritte Partie des Tages gegen den Gastgeber TSV Weiler z. Stein.

Die Grünen zeigten plötzlich ein anderes Gesicht als noch eben gegen Backnang, der Flow riss. Ungenaue erste Kontakte, frühe Serien gegen uns, zu wenig Entschlossenheit auch nach Auszeiten. Klar mit 15:25 ging der erste Satz verloren. Der zweite Satz wurde dann zwar mit Kampf und Krampf (25:19) geholt – ein Beweis, dass Moral und Fitness stimmen, aber die Luft war irgendwie raus. In Satz 3 blieb die Leistung erneut deutlich unter der eigenen Messlatte. Ärgerlich – und zugleich ein klarer Arbeitsauftrag für die kommenden Trainingseinheiten.

Heutiges Fazit
Unterm Strich nehmen die Speckmäuse 4 hochwichtige Punkte mit und sind damit „Sieger“ des Dreier-Spieltags. In der Tabelle bedeutet das zunächst weiterhin Platz 8, aber die Tendenz zeigt nach oben.

Pluspunkte: das kaltschnäuzige Comeback nach 0:6, die wirkungsvollen Anpassungen im Läufersystem, solide Block-Feldabwehr-Übergänge und der spürbare Rückenwind durch die Unterstützung vom Team 3/3.

Hausaufgaben: Stabilität und Konstanz vor allem in der Annahme über alle Sätze halten, die Fehlerquote nach Führungen senken, Aufschlagdruck weiter steigern und das neue Läufersystem unter Druck festigen.

Ein herzliches Dankeschön geht aber wieder an die mitgereisten Unterstützerinnen und Unterstützer für die starke Atmosphäre – das hat in den entscheidenden Phasen den Unterschied gemacht.

Die nächsten Spieltermine findet ihr auf der TSV-Homepage: https://tsv-nellmersbach.de/angebot/volleyball/